Computertomographie (CT)

Sie sind für eine CT-Untersuchung bei uns angemeldet. Bitte melden Sie sich zur vereinbarten Zeit an der Anmeldung Neuro-CT. 

Die eigentliche Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Hinzu kommt die Vorbereitungszeit (Lagerung, evtl. Legen eines venösen Zugangs, also einer kleinen Nadel in eine Armvene), so dass gewöhnlich mit einer Gesamtdauer von 15 bis 30 Minuten gerechnet werden muss.

Hinweis für ambulante Patienten

Wenn Sie noch nie bei uns waren, bitten wir Sie, zunächst online oder beim Haupteingang an der Patienteninformation eine Aufnahme zu machen.

Wir sind immer bemüht, die Untersuchung bei Ihnen pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt durchzuführen. Unsere Abteilung hat allerdings eine grosse Zahl von Notfallpatienten zu behandeln, so dass es gelegentlich zu Verzögerungen kommen kann.

Danke für Ihr Verständnis!

Anmeldungsinformationen Neuroradiologie

Welche Vorbereitungen sind nötig?

Bitte mitbringen, wenn vorhanden:

  • Voraufnahmen (CD, DVD)
  • Allergiepass
  • aktuelle Laborwerte (Kreatinin) vom Hausarzt oder zuweisenden Arzt

Mahlzeiten vor der Untersuchung sind erlaubt.

Port-a-Cath: Angestochene Port-a-Caths können zum Teil für die Untersuchung verwendet werden. Für gewisse Spezialuntersuchungen muss jedoch am Arm trotzdem ein Zugang installiert werden. Direkt bei uns in der Neuroradiologie werden keine Port-a-Caths angestochen.

Was sollte man wissen?

Es ist wichtig, dass Sie für die (insgesamt nur kurze) Dauer der Untersuchung ganz ruhig liegen bleiben.

Diese Untersuchung findet häufig, je nach Fragestellung, mit zusätzlicher Gabe eines Kontrastmittels (KM) statt, welches in eine Armvene injiziert wird.

Bitte informieren Sie uns, wenn bei Ihnen eine der folgenden Erkrankungen vorliegt:

  • Schilddrüsen-Überfunktion (M. Basedow) oder Schilddrüsen-Tumor
  • Nierenerkrankungen mit Funktionsstörungen 
  • Allergien auf jodhaltige Substanzen
  • Zuckererkrankung (Diabetes)

Wenn Sie zu allergischen Reaktionen neigen (Heuschnupfen, Asthma), teilen Sie uns dies bitte unbedingt mit. Falls Sie einen Allergiepass haben, sollten Sie ihn ohnehin ständig bei sich tragen, vor Allem aber zu der Untersuchung mitbringen.

Wie funktioniert die Computertomographie?

Die Computertomographie ist ein Röntgen-Verfahren, das Schnittbilder des menschlichen Körpers liefert. Das Gerät besteht aus einer Röntgenröhre und einem Detektorsystem, die fest miteinander gekoppelt sind.

Das Prinzip besteht darin, dass sich dieses mechanisch gekoppelte Röntgenröhren- Detektor-System um den zu untersuchenden Körperteil dreht, wobei der Körper aus verschiedenen Winkeln durchstrahlt wird.

Die Röntgenstrahlung durchdringt den zu untersuchenden Körperteil und trifft auf das Detektorsystem, welches die verbliebene Strahlungsintensität nach Passage durch den Körper misst. Aus den in verschiedenen Positionen gewonnenen Intensitäts-Messungen werden vom Rechner Bilder der durchstrahlten Körperschicht berechnet.

Die Detektoren sind Messelemente, welche die auftreffende, beim Durchgang durch den Körper unterschiedlich stark geschwächte Strahlung aufnehmen und als elektrische Impulse an den Computer weiterleiten. Dieser errechnet daraus die Schnittbilder der untersuchten Körperregion. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Röntgenuntersuchungen können die Organe überlagerungsfrei abgebildet und damit besser beurteilt werden.

Untersuchungsablauf

Sie liegen bei der Untersuchung auf einem Tisch, der durch eine runde Öffnung bis zur Stelle, die untersucht werden soll, durchs Gerät fährt. Von dieser Körperstelle aus werden zahlreiche Querschnitte im Abstand von wenigen Millimetern gemacht, bis die zu untersuchende Körperregion abgetastet ist. Das Untersuchungsgerät ist ein offenes System und nicht allzu eng, so dass auch Personen mit bekannter Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen; "Platzangst") gewöhnlich keine Probleme haben. 

Falls aus der Fragestellung schon hervorgeht, dass die Untersuchung die KM-Gabe erfordert, so wird noch ein venöser Zugang gelegt und die KM-Spritze angeschlossen. Wenn es vom betreuenden Neuroradiologen für nötig befunden wird, kann dies auch im weiteren Verlauf der Untersuchung noch verordnet werden. 

Danach kann die eigentliche Aufnahme der Bilder beginnen, diese selbst dauert nur wenige Minuten.

Während oder kurz nach Kontrastmittelapplikation kann vorübergehend ein Wärmegefühl auftreten; dies ist normal und kein Grund zur Beunruhigung.

Bitte nach der CT-Untersuchung mit Kontrastmittel anschliessend viel trinken.